
Sobald die Sonne untergeht und es draußen dunkel wird, geht es nicht nur darum, warm zu bleiben – sondern auch darum, warm zu bleiben, ohne auf das Stromnetz angewiesen zu sein. Ein Infrarotheizer, der gut mit dem Solarsystem zusammenarbeitet, sorgt für Komfort – ohne dass man Glück haben muss.
Infrarotwärme verändert die Situation, denn sie wärmt Menschen und Oberflächen direkt, anstatt die Luft. Dadurch wird weniger Energie verschwendet, und die Belastung der Batterie bleibt vorhersehbar.
Was technisch wichtig ist:
Wir bauen unsere Infrarotheizer aus bewährten Elementen wie Kohlenstofffaser und Quarztuben – in Kombination mit einem reflektierenden Element, das die Wärme genau dorthin leitet, wo sie benötigt wird. Ein typischer Heizer arbeitet mit 120 V und zieht 1500 W Leistung – dadurch entsteht sofort Wärme, ohne Verzögerung.
Fügen Sie einen Thermostat hinzu, wenn Sie konstanten Komfort möchten. So ist auch die Sicherheit gewährleistet – durch Schutz vor Umkippen sowie durch eine wasserdichte Konstruktion, die eine hohe IP-Zertifizierung für den Außenbereich ermöglicht. Die Verkabelung ist einfach: Stecken Sie den Heizer in eine wasserdichte Steckdose oder verbinden Sie ihn über einen Schalter.
Warum das gut zu einem Leben ohne Stromnetz passt:
„Ohne Stromnetz“ bedeutet, innerhalb des eigenen Energiebudgets zu arbeiten. Infrarotheizer eignen sich perfekt für solche Situationen, da sie zielgerichtet und schnell wirken.
Bei einer Solanlage mit 3–5 kW Leistung sowie einer Batteriekapazität von 10–20 kWh kann ein 1500-W-Heizer mehrere Stunden lang betrieben werden – besonders dann, wenn er in kurzen Intervallen auf der Terrasse, in der Werkstatt oder am Eingang verwendet wird.
Man muss nicht den ganzen Außenbereich erwärmen – nur den Bereich, in dem man sich befindet. Dadurch bleibt der tägliche Energieverbrauch überschaubar, und man kann länger im Freien verweilen, ohne die Reserven anzuzapfen.
Was man beachten sollte:
Die Kompatibilität mit dem Solarsystem hängt vom Wechselrichter, der Verkabelung sowie der Batteriekapazität ab. Damit alles reibungslos funktioniert, sollte die Batteriekapazität so gewählt werden, dass der Energieverbrauch des Heizers etwa 10–15 % der nutzbaren Kapazität pro Stunde beträgt.
An sehr kalten Nächten ist zu erwarten, dass die Leistung etwas geringer ist. Planen Sie daher eine eigene Stromleitung. Wenn man ganzjährig Zuverlässigkeit möchte, sollte man einen Heizer wählen, der für den Außenbereich geeignet ist, und ihn unter einem schützenden Dach platzieren, damit die Komponenten vor Wind und Feuchtigkeit geschützt sind.