
Wie man die Terrassen von Nachtclubs warm hält – ohne dass die Heizgeräte kaputtgehen
Seien wir ehrlich: Die Terrassen von Nachtclubs stellen eine echte Herausforderung für Heizgeräte dar. Es gibt plötzliche Regenschauer, hohe Luftfeuchtigkeit sowie viele Menschen, die Atemluft abgeben. Die meisten herkömmlichen Infrarotlampen schaffen das einfach nicht. Sie saugen die Feuchtigkeit auf oder brechen aufgrund der Temperatureinflüsse zusammen. Das Ergebnis ist eine kalte Terrasse und ein nicht funktionierendes Heizgerät.
Wir haben beschlossen, etwas zu entwickeln, das tatsächlich mit dieser Situation umgehen kann.
Der Kampf gegen Wasser
Wasser und Hochspannungsbetrieb sind eine gefährliche Kombination. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, „versiegeln“ wir die Geräte nicht nur – wir sichern sie auch fest. Wir verwenden hochwertige Silikondichtungen sowie verstärkte Abdichtungen an den Stellen, an denen die Leitungen mit dem Gehäuse in Berührung kommen. Dadurch bleibt die Feuchtigkeit draußen und die Elektrizität kann weiterhin fließen.
Dann gibt es noch neblige Bedingungen. Man kennt das ja: Wenn eine heiße Lampe auf feuchte, kalte Luft trifft, bildet sich sofort Nebel. Das führt zu „Kaltstellen“ auf der Glasoberfläche – was wiederum zum Zerbrechen des Glases führen kann. Wir haben dieses Problem mit einer speziellen Beschichtung sowie einer besseren Luftzirkulation gelöst. So bleibt das Glas klar – und vor allem wird es durch den Druck nicht zerstört.
Wirklich effektive Wärme
Wir haben uns für Kurzwellen-Infrarotstrahlung entschieden. Warum? Weil diese Art der Heizung keine Zeit damit verschwendet, die Luft zu erwärmen – was sinnlos ist, sobald ein Wind aufkommt. Stattdessen strahlt die Lampe die Wärme direkt auf die Gäste ab. Diese spüren die Wärme sofort.
Wir haben außerdem die Leitungen verstärkt. Solche Geräte müssen oft 12 Stunden am Stück während eines geschäftigen Wochenends arbeiten. Herkömmliche Leitungen werden an den Anschlussstellen heiß – unsere Leitungen sind jedoch für hohe Strombelastungen ausgelegt, sodass sie kühl bleiben, während die Gäste warm bleiben.
Die Realitätsbedingungen
Diese Heizgeräte müssen viel aushalten. Da wir das Innere der Geräte so gut wie möglich abdichten, halten sie in der Regel etwa 30 % länger als billige Geräte.
Aber es gibt einen Haken: Wenn man das Gehäuse so gut abdichtet, geht ein Teil der natürlichen Luftzirkulation verloren. Das bedeutet, man kann die Geräte nicht einfach überall installieren. Man muss sicherstellen, dass die Befestigungsbrackets genug Platz zum Atmen haben – sonst könnte die Decke oder die Wand, an der die Geräte befestigt sind, überhitzt werden.
Ein letzter Tipp: Wenn man diese Geräte anschließt, sollte man feuchtigkeitsresistente Leitungen verwenden. Es hat keinen Sinn, ein wasserdichtes Heizgerät zu haben, wenn die Leitungen der Außeneinflüssen ausgesetzt sind.