
Wie man die Sidel SBO- und Matrix-Lampen richtig einsetzt – ohne Kopfschmerzen
Wenn man die Heizlampen in einer PET-Formmaschine auswechselt, möchte man kein „Projekt“ daraus machen. Man will einfach nur, dass alles funktioniert.
Wir haben viel Zeit damit verbracht, das Sidel-Ökosystem zu untersuchen – insbesondere den Übergang von den alten SBO-Geräten zur neueren Matrix-Serie. Das Ziel ist einfach: Eine Lampe, die man einfach einzusetzen kann. Kein Bohren in die Gehäuse, keine Verarbeitung der Kabel – und auf keinen Fall muss man sich über das Bedienpanel ärgern.
Es geht um die Passform.
Quarzdüsen sind empfindlich: Wenn die Lampe auch nur 2 mm nicht genau passt, entsteht ein Problem. Die Lampe wird entweder im Sockel wackeln oder zu fest stecken. Diese Spannung führt dazu, dass die Lampe viel schneller kaputtgeht. Deshalb legen wir großen Wert auf die Länge und den Durchmesser der Lampen für die SBO- und Matrix-Serien. So passt alles perfekt.
Dann gibt es noch die Leistung.
Klar, eine Hochleistungs-Lampe erzeugt mehr Wärme – doch dadurch entsteht auch ein größerer Druck auf die Stromversorgung. Wenn man zu hohe Leistungen verwendet, können die Kühlventilatoren nicht mehr mithalten. Dadurch überhitzen die Lampenhalter. Das sieht nicht gut aus.
Die Details
Wir verwenden hochreines Quarzglas, weil dieses den starken Auf- und Abstrom ohne Bruch verkraften kann. Wir stellen außerdem sicher, dass die Anschlussstecker – egal ob R7s oder die speziellen Sidel-Anschlüsse – perfekt passen. Man kann sie einfach anschließen – ohne irgendwelche Adapter zu benötigen.
Im Inneren ist der Wolframfaden so ausgelegt, dass er kurzwelliges Infrarotlicht abgibt. Dadurch gelangt die Wärme schnell in die PET-Formen, anstatt nur die Luft im Ofen zu erwärmen. Je nach Anwendung haben wir klare Optionen: entweder fokussierte Wärme oder eine gleichmäßige Verteilung der Wärme.
Praktische Anwendung
Diese Lampen sind für den schnellen Produktionsprozess geeignet. Da sie in der gesamten Serie funktionieren, kann man die Ersatzteile flexibel miteinander kombinieren. Dadurch wird das Arbeiten einfacher – man muss keine zehn verschiedene Ersatzteile im Lager halten. Man erhält somit ein konstantes Wärmeprofil in allen SBO- und Matrix-Geräten, ohne den ganzen Nachmittag damit verbringen zu müssen, die Ofentemperaturen neu einzustellen.